# I3 – Interessantes im Internet: 27.03.21

Herzlich willkommen zu „Interessantes im Internet“: drei Artikel, Videos, Podcasts oder ähnliches, die ich in dieser Woche entdeckt habe.

Der private Stott

Evangelium21 hat einen tollen Beitrag über die Arbeitsweise und Disziplin von John Stott übersetzt. Ich habe das englische Original schon vor einigen Monaten gelesen und es hat mich neu herausgefordert. Ein ehemaliger Studienassistent John Stotts gibt einen kleinen Einblick:

Das alltägliche Muster unseres gemeinsamen Lebens: Jeden Morgen um Punkt elf Uhr brachte ich ihm eine Tasse Kaffee. Ich fand ihn an seinem Schreibtisch über einen Brief oder ein Manuskript gebeugt, in die Arbeit vertieft, die vor ihm lag. Er war mit seiner unvergleichlichen Konzentrationsfähigkeit auf die anstehende Aufgabe fokussiert.

Die beschriebene Art des langen konzentrierten Arbeitens ist in unserer ablenkungsvollen Zeit (vor allem dank „zeitsparender“ Technologien) sehr selten geworden. Aber sie wird dringend gebraucht, gerade im geistlichen Bereich.

Warum du einen Onlinedienst in deiner Gemeinde beginnen solltest

In dieser englischen Podcastfolge von Redeeming Productivity fordert Reagan Rose Gemeinden und Christen auf, die technologischen Möglichkeiten des Internets noch viel zielgerichteter für die Ausbreitung des Evangeliums zu nutzen. Es ist eine Sache, die Oberflächlichkeit und Menschzentriertheit von Social Media zu kritisieren. Warum aber nicht den ganzen wenig sinnvollen Inhalten gute christuszentrierte Beiträge entgegensetzen? Social Media ist der moderne Marktplatz, auf dem die Menschen sich tummeln, also sollten auch wir Christen dort mitmischen.

Notizen organisieren in Obsidian

Der Betreiber des Blogs Papierlos Studieren hat eine Übersicht über seine Arbeitsweise mit dem neuen Notizprogramm Obsidian gepostet. Ich nutze dieses Programm auch seit ca. neun Monaten und kann ohne Übertreibung sagen, dass es die beste Anwendung für Notizen ist, die ich bisher verwendet habe. Da aber mit diesem Programm fast alles möglich ist, kann es schnell überwältigend wirken und man verliert den Überblick. In diesem Beitrag bekommt man einen guten Einblick, wie eine flexible und dennoch übersichtliche Struktur aussehen kann. Ich konnte mir daraus einige hilfreiche Ansätze mitnehmen, die aktuelle Probleme mit meiner Notizstruktur ansprechen.

Obsidians große Stärke (unter anderem) ist genau diese Flexibilität. Ich kann es einfach an meine Vorlieben und Arbeitsbedingungen anpassen. Auf der anderen Seite erhöht das auch die Einstiegshürde, da man sich wirklich überlegen muss, was man will und braucht. Für mich war es das aber mehr als Wert.

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